Barrierefreie Websites und ergonomische Softwaregestaltung

Grafische Darstellung in mehreren Einzelteilen: Ein gesunder Volleyballspieler und ein Behinderter spielen gemeinsam mit der Erdkugel als Ball, der beim Betrachten aller Seiten des Angebots von einem zum anderen wandert. Unter dem fliegenden Ball befindet sich der Schriftzug WWW als Hinweis, daß die Erdkugel hier mit dem Internet assoziiert wird.

Volleyballspieler, aufrecht (Teil 1 von 3). Behinderter Volleyballspieler, im Rollstuhl (Teil 2 von 3). Die Erdkugel als *Volleyball*: Eine für alle. (Teil 3 von 3).

1.1 Einführung

C2Web liefert Informationen und Tricks für barrierefreie Kommunikation im Internet und ergonomische Bildschirmarbeitsplätze.

C2Web ist ein Projekt der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG), das speziell Webdesigner und Anbieter von Internetpräsenzen für barrierefreie Angebote im Internet begeistern sowie dabei unterstützen möchte.

Viele Angebote im Internet haben den Zweck, Dienstleistungen, Produkte und Informationen zu vermarkten. Für die Betreiber solcher Angebote im Web ist es somit wichtig, dass ihr Angebot für einen möglichst großen Personenkreis zugänglich ist.

Damit auch Personen mit spezielleren Bedürfnissen -beispielsweise ältere und behinderte Menschen- diese Angebote nutzen können, sollten Internetauftritte möglichst barrierefrei aufbereitet sein.

Wir bei C2Web haben die jeweiligen Anforderungen verschiedener Personengruppen zusammengestellt und liefern übersichtlich und kompakt die wichtigsten Informationen und Tipps für eine barrierefreie Kommunikation im Internet.

Barrierefreiheit ist mehr als behindertengerecht!

Es geht um Benutzbarkeit (Usability) im weitesten Sinn. Deshalb erfahren Sie auf dieser Site neben Informationen über die Schaffung zugänglicher und gut benutzbarer Websites auch Informationen zum Themenkomplex der Softwareergonomie. — An dieser Stelle erweitert sich die Zielgruppe von C2Web um Entwickler und Nutzer von Softwareprodukten.

Jeder Mensch hat, aufgrund seiner individuellen Voraussetzungen, unterschiedliche Vorstellungen und Wünsche, wie verschiedene Aufgaben am Bildschirm bearbeitet werden können. Eine Software sollte soweit wie möglich auf diese Vorstellungen und Wünsche angepasst werden können, um den Anwender bestmöglich zu unterstützen.

Übrigens: Die barrierefreie Ausführung von Angeboten im Web ist für Behörden schon länger per Gesetz (BITV[9] und Verordnungen auf Landesebene) geregelt. Experten gehen jedoch allgemein davon aus, daß auch Unternehmen und sonstige Organisationen ihre Internetangebote immer stärker barrierefrei gestalten werden (und müssen).

C2Web bietet Ihnen Informationen, Beratungen, einführende Schulungen und orientierende Prüfungen zu diesen Themen an.

0.6.x Glossar zu dieser Seite

9 BITV
Barrierefreie Informationstechnikverordnung: Rechtliche Grundlage für Behörden und Einrichtungen der Bundesrepublik Deutschland, die barrierefreie Websites vorschreibt und die Anforderungen dazu vorgibt. Die aktuelle Version 2.0 der Verordnung lehnt sich stark an die WCAG 2.0 an, den Text finden Sie online beim Bundesanzeiger Verlag: . BITV gemäß Bundesgesetzblatt Nummer 48 / 2011 (mit freundlicher Genehmigung des Bundesanzeiger Verlags)
37 Softwareergonomie
Lehre von der Ergonomie einer Software. Ergonomisch ist ein Produkt (hier: Software), wenn es den Bedürfnissen des Menschen angepaßt ist. Dies schließt Usability mit ein, geht jedoch darüber hinaus, indem Eigenschaften (zum Beispiel minimale Größe von Schrift) gefordert werden, die der Gesunderhaltung des Nutzers dienen und eventuelle Folgeschäden der Produktnutzung vermeiden sollen.
42 Usability
Englisch für Benutzbarkeit . Gemeint ist hier die Benutzbarkeit von Websites. Ziel ist, daß sich jeder Besucher möglichst sofort auf einer gegebenen Website zurechtfindet, ohne großartig nachdenken oder probieren zu müssen.
44 VBG
Verwaltungs-Berufsgenossenschaft: Ihre gesetzliche Unfallversicherung

C2Web - Projektteam | Verwaltungs-Berufsgenossenschaft
Telefon: (07141) 919 372 | E-Mail: christian.richter@vbg.de