Barrierefreie Websites und ergonomische Softwaregestaltung

Grafische Darstellung in mehreren Einzelteilen: Ein gesunder Volleyballspieler und ein Behinderter spielen gemeinsam mit der Erdkugel als Ball, der beim Betrachten aller Seiten des Angebots von einem zum anderen wandert. Unter dem fliegenden Ball befindet sich der Schriftzug WWW als Hinweis, daß die Erdkugel hier mit dem Internet assoziiert wird.

Volleyballspieler, aufrecht (Teil 1 von 3). Behinderter Volleyballspieler, im Rollstuhl (Teil 2 von 3). Die Erdkugel als *Volleyball*: Eine für alle. (Teil 3 von 3).

2.1.1 Visuell

Sehbehinderungen erstrecken sich von der Farbenblindheit über eine beeinträchtigte Sehfähigkeit bis zur völligen Blindheit.

Farbenblindheit bedeutet, dass das Auge gewisse Farben nicht sieht, z.B. nicht zwischen Rot und Grün oder Gelb und Blau unterscheiden kann.

Von beeinträchtigter Sehfähigkeit redet man, wenn die Sehfähigkeit trotz Behandlung oder Korrektur nicht so weit verbessert werden kann, dass man ohne besondere Hilfsmittel lesen kann.

Blindheit bedeutet einen beträchtlichen, nicht korrigierbaren Verlust des Sehvermögens beider Augen.

Sehschwache, insbesondere ältere Menschen, benötigen skalierbare Schriften im Browser, um die Schriftgröße an ihre Sehleistung anpassen zu können. Farbenblinde brauchen starke Kontraste und klare Schriften sowie Kontrolle über die Farben von Schrift und Hintergrund. Blinkende oder animierte Texte sollten vermieden werden.

Blinde Menschen können sich gut strukturierten Text mittels eines Screenreader vorlesen oder über eine Braillezeile anzeigen lassen. Hierzu ist es notwendig, dass die Inhalte von Webseiten (zum Beispiel Überschriften, Listen, Hyperlinks) sorgfältig bearbeitet und formatiert sind. Graphische Inhalte, wie Bilder, benötigen beschreibende Texte.

0.6.x Glossar zu dieser Seite

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