Barrierefreie Websites und ergonomische Softwaregestaltung

Grafische Darstellung in mehreren Einzelteilen: Ein gesunder Volleyballspieler und ein Behinderter spielen gemeinsam mit der Erdkugel als Ball, der beim Betrachten aller Seiten des Angebots von einem zum anderen wandert. Unter dem fliegenden Ball befindet sich der Schriftzug WWW als Hinweis, daß die Erdkugel hier mit dem Internet assoziiert wird.

Volleyballspieler, aufrecht (Teil 1 von 3). Behinderter Volleyballspieler, im Rollstuhl (Teil 2 von 3). Die Erdkugel als *Volleyball*: Eine für alle. (Teil 3 von 3).

2.1.3 Motorisch

Von motorischen Behinderungen können mehrere Körperteile in unterschiedlichem Ausmaß und in verschiedenen Kombinationen betroffen sein. Das Spektrum reicht von Muskelschwäche über Einschränkungen in der Kontrolle von Bewegungen (Tremor, Lähmung, eingeschränkte Koordination), Wahrnehmungsstörungen und Kombinationen dieser Symptome bis hin zu fehlenden Gliedmaßen.

Personen mit motorischen Behinderungen stoßen bei der Bedienung eines PC häufig auf Schwierigkeiten: z.B. bei der kontrollierten Bewegung des Maus-Zeigers, dem gleichzeitigen Drücken mehrerer Tasten oder dem Drücken und länger andauerndem Halten von Tasten.

In schweren Fällen können alternative Eingabegeräte notwendig sein, weil Standardeingabegeräte wie Tastatur und Maus nicht bedient werden können. Häufig werden alternative Eingabegeräte mit Spracheingabe oder durch Bedienung von Stäben und Tastern mit anderen Körperteilen wie zum Beispiel Kopf oder Mund benutzt.

Für Spracheingabe ist es notwendig, die Elemente einer Webseite klar zu bezeichnen. Für alle Arten von Tastatureingaben ist es wichtig, dass die Elemente einer Webseite in einer sinnvollen Reihenfolge angesteuert werden können und jederzeit erkennbar ist, wo man sich auf der Seite befindet.

0.6.x Glossar zu dieser Seite

33 PC
Personal-Computer, oft auch als Desktop bezeichnet.

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